Ionenaustauscher

Wasserenthärtung durch Ionenaustausch


Was bedeutet eigentlich «Ionenaustausch»?

Ob hartes oder weiches Wasser, beides ist ganz natürlich und hat nichts mit der Trinkwasser-Qualität zu tun. Hartes Wasser ist das Resultat eines natürlichen Kreislaufes. Wenn Grund- und Quellwasser durch starke Kalksteinschichten geflossen ist, kann es extrem hart sein - ein natürlicher Feind für Ihre Installationen und Geräte.

Grund genug bei harten Wässern eine Wassernachbehandlung vorzusehen. Denn 98% unseres Trinkwassers wird als Nutzwasser für Waschmaschinen Geschirrspüler, Duschen, Bäder, WC’s etc. verbraucht. Mit ausgereifter Technik verwandelt sich Ihr hartes Wasser in richtig enthärtetes Wasser.


Richtig: Mit einem nachvollziehbaren und messbaren System

Das Ionenaustauscherprinzip hat sich seit Jahrzehnten milionenfach weltweit bewährt.

Ionenaustausch: Das harte, kalkhaltige Wasser durchfliesst ein Austauschermaterial. Hier werden die Calcium- und Magnesium-Ionen gegen Natrium-Ionen ausgetauscht. Das so weiche Wasser wird dann mit Hartwasser auf eine ideale Härte von ca. 7° DH gemischt.

Ist das Austauschermaterial gesättigt, wird es mit einer Regeneriermittel-Lösung gespült und so wieder mit Natrium-Ionen angereichert. Die abgelagerten Calcium- und Magnesium-Ionen werden mit dem Spülwasser ins Abwasser geleitet.

Merkblatt SVGW Ionentauscher
Wieviel Natrium kommt in das Trinkwasser, und was ist mit dem Bluthochdruck?

Natriumbedarf eines Menschen pro Tag = 1000-2000mg


Einige Lebensmittel in mg / 100g sowie enthärtetes Wasser

Bündnerfleisch 4300

Oliven mariniert 2400

Schmelzkäse 1260

Büchsengemüse 600

Sauerkraut 650

Wurstwaren 1200

Cornflakes 600

Brot 250

Fleisch 80

Gemüse 80

Rohmilch 57

Mineralwasser 0.5 – 7

Enthärtetes Wasser von 36°fH auf 7°fH 13.34


Hier wurden die Zugaben von Aromat usw. des Kochs bei der Zubereitung noch nicht einmal berücksichtigt. Diese Aufstellung sollte klar machen von welchem Verhältnis wir hier sprechen. Wenn also steht im Zeitungsbericht «Natrium erhöht in grösseren Mengen den Blutdruck», so ist das zwar nicht falsch, die Enthärtung als Problemquelle zu nennen scheint aber geradezu lächerlich angesichts dieser Fakten.

Das schreibt der SVG zum Thema Natrium